Parodontose vorbeugen2018-02-13T21:52:03+00:00

Parodontose
vorbeugen

Es gibt nur eine Möglichkeit, der Parodontose wirksam vorzubeugen: Man muss verhindern, dass sich Beläge an den Zähnen festsetzen. Weicher Zahnbelag wird auch als Plaque bezeichnet. Plaque besteht aus Bakterien, Speichel und Nahrungsresten und bildet sich bei allen Menschen. Belegte Zähne fühlen sich stumpf an und uneben. Wenn Plaque allerdings nicht regelmäßig entfernt wird, verhärtet sie sich zu Zahnstein. Das Entfernen von Zahnstein wiederum gelingt nur mit speziellen Instrumenten beim Zahnarzt.

Warum Zähneputzen daheim nicht ausreicht

Um die Bildung von schädlichen Zahnbelägen zu verhindern, muss man die häusliche Mundpflege mit Prophylaxemaßnahmen in der Zahnarztpraxis kombinieren. Das tägliche Zähneputzen allein reicht dafür nicht aus. Bakterien siedeln gern in Nischen, den so genannten Zahnzwischenräumen, die für normale Zahnbürsten unzugänglich sind. Leider liegt ein Großteil der zu reinigenden Zahnoberflächen in solchen Nischen. Um sie zu pflegen, nutzt man zwar spezielle Zwischenraum- oder Interdentalbürstchen und Zahnseide. Aber besonders die hinteren Backenzähne lassen sich nicht so gut erreichen. Und in schon bestehende Zahnfleischtaschen gelangt man mit den Hilfsmitteln gar nicht. Das schafft allein die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt.

Professionelle Zahnreinigung

Bei einer professionellen Zahnreinigung werden alle weichen und harten Beläge auf den Zähnen, am Zahnfleischsaum und in vorhandenen Zahnfleischtaschen entfernt. Die abschließende Politur der Zahnoberflächen soll die Plaque-Bildung verzögern. Wer nach einer professionellen Zahnreinigung konsequent weiterputzt, kann bis zum nächsten Prophylaxetermin die Bildung schädlicher Zahnbeläge weitgehend verhindern.

Regelmäßige Kontrolltermine

Die richtige Zahnpflege allein stellt jedoch noch keinen ausreichenden Schutz vor Parodontose dar. Regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt sind erforderlich, um sicher zu gehen, dass nicht irgendwo eine versteckte Karies droht. Der Zahnarzt prüft gleichzeitig,ob Füllungen und Zahnersatz intakt sind, so dass keine Bakterien in bereits behandelte Zähne eindringen können.

Ernährung

Einer Parodontose beugt man auch mit wohl überlegten Ernährungsgewohnheiten vor. Hohe Priorität für eine zahngesunde Ernährung haben frisches Gemüse und Obst. Fastfood und Fertigprodukte sollte man weitgehend meiden. Denn Essen mit hohen Kohlehydrat-Werten bietet im wahrsten Wortsinn den Nährboden für die Entwicklung schädlicher Bakterien in der Mundhöhle.

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