Parodontose
Häufige Fragen

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Die Symptome:

  • geschwollenes und/oder gerötetes Zahnfleisch
  • Zahnfleischbluten (z. B. beim Zähneputzen)
  • empfindliche Zahnhälse (oft liegen sie frei, weil das Zahnfleisch zurückgegangen ist)
  • anhaltender Mundgeruch
  • gelockerte Zähne im fortgeschrittenen Stadium
Man kann das Risiko, an einer Parodontose zu erkranken, in der Zahnarztpraxis testen lassen. Der Keimtest offenbart, welche Keime in welcher Anzahl in der Mundhöhle vorhanden sind. Daraus lässt sich das individuelle Parodontoserisiko ableiten und entsprechend vorbeugende Maßnahmen.
Ohne Zeitverlust zum Zahnarzt gehen! Er kann eine bestehende Parodontose sofort feststellen. In der Regel hat er auch Tipps parat, wie sich die akute Entzündung lindern lässt. Nach einer ersten professionellen Zahnreinigung wird er dann zeitnah eine Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen empfehlen, um Parodontalkeime auch auf der Oberfläche der Zahnwurzel zu entfernen.
Eindeutig nein. Parodontose lässt sich nicht heilen, aber stoppen, so dass die gefährlichen Keime keine unmittelbare Gefahr mehr für die Gesundheit unseres Körpers darstellen. Dennoch kann die Krankheit jederzeit wieder ausbrechen. Um das zu verhindern, sollte man den Empfehlungen vom Zahnarzt genau folgen. Wer unter einer Parodontose leidet, muss z. B. lebenslang regelmäßig zur professionellen Zahnreinigung gehen.
Vermeiden Sie beim Essen das gemeinsame Benutzen von Besteck oder Geschirr! Schauen Sie sich an, wen Sie küssen. Vermuten Sie, dass Ihr Partner unter Parodontose leidet, z. B. weil er immer wieder Mundgeruch hat, raten Sie ihm einfühlsam zu einem Besuch beim Zahnarzt. Stellt der Zahnarzt bei Ihrem Partner eine Parodontose fest, verkürzen Sie sicherheitshalber die Intervalle, in denen Sie selbst zur professionellen Zahnreinigung gehen.
Das geht sehr schnell. Wenn Beläge nicht innerhalb von 48 Stunden restlos entfernt werden, sind sie so verhärtet, dass man sie beim normalen Zähneputzen nicht mehr wegbürsten kann. Das ist der erste Zahnstein.
Eine Zahnfleischtasche entsteht, wenn Zahnfleisch nicht mehr straff am Zahn sitzt. In der zunächst kleinen Nische zwischen Zahn und Zahnfleisch sammeln sich Speisereste, die sich beim täglichen Zähneputzen nur unvollständig entfernen lassen. Mit der Zeit wird diese Nische größer, die Zahnfleischtasche wächst und mit ihr die Zahl der eindringenden Bakterien. Wann die schließlich die Zahnwurzel schädigen, ist nur eine Frage der Zeit.

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