Parodontitis
vorbeugen

Um die Bildung von schädlichen Zahnbelägen zu verhindern, muss man die häusliche Mundpflege mit Prophylaxemaßnahmen in der Zahnarztpraxis kombinieren. Das tägliche Zähneputzen allein reicht dafür nicht aus. Bakterien siedeln gern in Nischen, den so genannten Zahnzwischenräumen, die für normale Zahnbürsten unzugänglich sind. Leider liegt ein Großteil der zu reinigenden Zahnoberflächen in solchen Nischen. Um sie zu pflegen, nutzt man zwar spezielle Zwischenraum- oder Interdentalbürstchen und Zahnseide. Aber besonders die hinteren Backenzähne lassen sich nicht so gut erreichen. Und in schon bestehende Zahnfleischtaschen gelangt man mit den Hilfsmitteln gar nicht. Das schafft allein die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt.

Einer Parodontitis beugt man auch mit wohl überlegten Ernährungsgewohnheiten vor. Hohe Priorität für eine zahngesunde Ernährung haben frisches Gemüse und Obst. Fastfood und Fertigprodukte sollte man weitgehend meiden. Denn Essen mit hohen Kohlehydrat-Werten bietet im wahrsten Wortsinn den Nährboden für die Entwicklung schädlicher Bakterien in der Mundhöhle.

Die Symptome:

  • geschwollenes und/oder gerötetes Zahnfleisch
  • Zahnfleischbluten (z. B. beim Zähneputzen)
  • empfindliche Zahnhälse (oft liegen sie frei, weil das Zahnfleisch zurückgegangen ist)
  • anhaltender Mundgeruch
  • gelockerte Zähne im fortgeschrittenen Stadium

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