Parodontitis
Häufige Fragen

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Eine Zahnfleischtasche entsteht, wenn Zahnfleisch nicht mehr straff am Zahn sitzt. In der zunächst kleinen Nische zwischen Zahn und Zahnfleisch sammeln sich Speisereste, die sich beim täglichen Zähneputzen nur unvollständig entfernen lassen. Mit der Zeit wird diese Nische größer, die Zahnfleischtasche wächst und mit ihr die Zahl der eindringenden Bakterien. Wann die schließlich die Zahnwurzel schädigen, ist nur eine Frage der Zeit.

Ohne Zeitverlust zum Zahnarzt gehen! Er kann eine bestehende Parodontitis sofort feststellen. In der Regel hat er auch Tipps parat, wie sich die akute Entzündung lindern lässt. Nach einer ersten professionellen Zahnreinigung wird er dann zeitnah eine Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen empfehlen, um Parodontalkeime auch auf der Oberfläche der Zahnwurzel zu entfernen.

Eindeutig nein. Parodontitis lässt sich nicht heilen, aber stoppen, so dass die gefährlichen Keime keine unmittelbare Gefahr mehr für die Gesundheit unseres Körpers darstellen. Dennoch kann die Krankheit jederzeit wieder ausbrechen. Um das zu verhindern, sollte man den Empfehlungen vom Zahnarzt genau folgen. Wer unter einer Parodontitis leidet, muss z. B. lebenslang regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle und professionellen Zahnreinigung gehen.
Jein. Bakterien eines Menschen können durchaus durch das Benutzen vom selben Besteck und Geschirr, sowie durch Küssen, an andere Menschen übertragen werden. Auch an Kinder. Jedoch ist der Ausbruch der Erkrankung damit noch nicht garantiert. Nichtsdestotrotz, erhöht es die Wahrscheinlichkeit einer chronischen Entzündung.
Das geht sehr schnell. Wenn Beläge nicht innerhalb von 48 Stunden restlos entfernt werden, sind sie so verhärtet, dass man sie beim normalen Zähneputzen nicht mehr wegbürsten kann. Dieser heftet fest an der Zahnoberfläche und muss mit speziellem Instrumentarium, wie zum Beispiel Ultraschall entfernt werden. Zahnstein bildet sich durch Mineralien in unserem Speichel.
Ja. Bei diesem Zustand spricht man von Perimimplantitis. Besonders Patienten, die an ihren natürlichen Zähnen auch an einer Parodontitis leiden, neigen dazu. Dabei entzündet sich Weich- und Hartgewebe um das Implantat. Folge kann letztlich auch der Verlust des künstlichen Zahnes sein. Deshalb ist auch bei Implantaten die regelmäßige Kontrolle und Reinigung unumgänglich.

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