Bleaching
Häufige Fragen

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Auch Zähne altern und werden dabei dunkler. Ein größeres Problem haben wir aber mit ernährungsbedingten Verfärbungen. Tee, Kaffee, Rotwein und Tabak, aber auch bestimmte Gemüse- und Obstsorten hinterlassen bei regelmäßigem Genuss ihre Visitenkarte auf unseren Zähnen.
Ja. Von Medikamenten wie Antibiotika ist bekannt, dass sie Zähne dunkler machen können. Aber auch wurzelbehandelte Zähne werden mit der Zeit dunkel. Sie können durch eine Bleachingeinlage, die über mehrere Tage wirken muss, wieder aufgehellt werden.
Seit Oktober 2012 ist diese Frage eindeutig geregelt: Das Bleaching ist eine zahnärztliche Leistung und darf nur in einer Zahnarztpraxis vorgenommen werden. Bleachingmittel, die mehr als 0,1 {dd9bdd6f81a8d2b571da6f14aeabc9fd353f95531d782f2e3597cf5565f8b049} Wasserstoffperoxid enthalten, dürfen nur noch vom Zahnarzt an Patienten abgegeben werden. Zahnaufhellungsstifte, Bleaching-Strips u. ä. sind auf dem freien Markt nicht mehr käuflich zu erwerben. Auch in Kosmetikstudios darf Bleaching nicht mehr angeboten werden.
Beim Aufhellen von Zähnen kommen Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid, das Wasserstoffperoxid enthält, zum Einsatz. Wasserstoffperoxid (H2O2), eine natürliche Substanz, die auch bei Stoffwechselprozessen entsteht, wird sonst auch zum Blondieren oder für die Wunddesinfektion eingesetzt. Seine Konzentration ist das Entscheidende für die Wirkung des Bleichgels. Wird zusätzlich Wärme zugeführt, kann das Wasserstoffperoxid schneller wirken. Allerdings empfinden Patienten diesen thermischen Reiz als unangenehm an den Zähnen. Bei einem In-Office-Bleaching liegt die H2O2-Konzentration bei etwa 35 {dd9bdd6f81a8d2b571da6f14aeabc9fd353f95531d782f2e3597cf5565f8b049}. Home-Bleaching-Produkte kommen auf 7,5 bis 15 {dd9bdd6f81a8d2b571da6f14aeabc9fd353f95531d782f2e3597cf5565f8b049}.
Im Grunde nicht, weil sie in der Regel zu keinem sichtbaren Aufhellungseffekt führen. Mit Vorsicht zu genießen sind sie allemal, damit man bei ihrer Verwendung nicht den Zahnschmelz schädigt.
Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 dürfen die Zähne nicht gebleicht werden. Auch dann nicht, wenn der Erziehungsberechtigte dazu eine schriftliche Einwilligung abgibt. Bei allen anderen ist es Ermessenssache, vom Zustand der Zähne und des Zahnfleisches, von Ernährungs- und Putzgewohnheiten abhängig. In jedem Fall muss das Für und Wider mit einem Zahnarzt beraten werden.
Nein, zumindest nicht bei achtsamer und professioneller Anwendung der Bleichmittel und unter Einhaltung der gebotenen Vorsichtsmaßnahmen. Bekannt ist, dass es unmittelbar nach dem Bleaching zu einer Überempfindlichkeit der Zähne kommen kann. Nach wenigen Tagen ist diese Nachwirkung jedoch wieder verschwunden.
Bleaching-Kosten sind von verschiedenen Faktoren abhängig, z. B. davon, ob es sich um das erste Bleaching überhaupt oder ein Wiederholungs-Bleaching handelt. Grundsätzlich sollte man eine Investition zwischen 350 und 600 Euro einplanen.
Das ist von Ernährungs- und Pflegegewohnheiten abhängig. Bei Rauchern und regelmäßigen Rotweintrinkern werden die Intervalle, in denen sie die Zahnaufhellung wiederholen möchten, sicher kürzer sein, als bei Patienten, die auf färbende Lebens- und Genussmittel verzichten. Im Normalfall kann ein Bleachingergebnis mehrere Jahre erhalten bleiben.
Nach einem In-Office-Bleaching muss man mindestens 12 Monate bis zur nächsten Bleaching-Behandlung warten. Eine Wiederholung der Zahnaufhellung wird jedoch frühestens nach zwei bis drei Jahren empfohlen.

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